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Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg,
aber mit kleinen Schritten erreicht sich das Ziel viel einfacher als mit großen."
[Esther A. Kestenbaum]
Geboren in Hanau, Hessen, am 29. August 1973, bin ich im
Main-Kinzig-Kreis aufgewachsen und bis zu meinem Abitur 1992 am Grimmelshausen Gymnasium
in Gelnhausen zur Schule gegangen. Als damals immer noch 18-Jährige ging
es danach erst einmal für ein Jahr nach England, wo ich die Sprachausbildung
zum “Certificate of Proficiency in English, University of Cambridge” in
einem kleinen, verschlafenen, aber um so gemütlicheren Ort namens Farnham
absolvierte.
Ab Oktober 1993 zog es mich dann nach Saarbrücken an die
Universität des Saarlandes. Eine Stadt, in der es sich wirklich schön
studieren lässt und die man nur sehr ungern wieder verlässt, aber mit dem Abschluss
zur Diplomkauffrau im Januar 1999 hatte ich ganz Anderes im Kopf:
Zum Einen startete ich ins Berufsleben in der ROVEMA
Verpackungsmaschinen GmbH, in der ich schon während meiner Studienzeit
diverse Praktika durchgeführt hatte. Zuerst als Assistentin der Geschäftsführung,
später als Leiterin der Revision fand ich meine Aufgabe in der
Reorganisation, Optimierung und Kontrolle von Abläufen hin zur Prozeßorientierung
des Unternehmens. Ein Aufgabengebiet, welches mir sehr viel Spaß gemacht hat,
vor allem, weil ich selbstständig und mit allen Mitarbeitern der
verschiedenen Unternehmensbereiche und Töchter arbeiten konnte.
Zum Anderen aber heirateten Harry und ich in diesem Jahr,
was natürlich ebenso spannend war, wie der Berufseinstieg. Denn wie heißt es
so schön:
„Das Geheimnis einer
glücklichen Ehe besteht darin,
dass man sich gegenseitig verzeiht, einander geheiratet zu haben.“
[Sascha Guitry]
Da wären zum Beispiel: Kinder, die innerhalb eines Atemzugs das
Glück auf Erden und dennoch den allerletzten Nerv rauben können.
Nun, wir haben Glück, unsere sind bisher auch immer sehr “elternfreundlich” gewesen: komplikationslos, wenn
auch anspruchsvoll gepaart mit penetranter Herzlichkeit. So bringen unsere drei
MS Kestenbäumchen uns manches Mal um den Verstand, aber wir lieben sie
so.
Mit meinen Kindern habe ich auch neue Interessen gefunden. Der Weg führte mich einerseits zur
Schreiberei.
Gedichte, Kurzgeschichten, Feststellungen begleiten mich, wenn es der Alltag
zulässt, durchs Leben.
Andererseits habe ich auch gelernt, dass sozialer Zusammenhalt unabhängig von der Familie und den engen
Freunden in unserer Gesellschaft sehr wichtig ist. In der Fremde kann man nur
Wurzel schlagen, wenn man sich in einem hilfsbereiten und offenen Umfeld
befindet, in dem man auch außerhalb des Jobs Ablenkung findet. Die Menschen in
der Petrusgemeinde haben mir dieses Umfeld gegeben und ich bin ihnen dafür
sehr, dankbar.
Doch wie das so ist, ich komme ja immer wieder auf neue Ideen
und so habe ich alle meine Aktivitäten an den Nagel gehängt und mich an der
Uni eingeschrieben, um noch einmal ganz von vorne, das Studentenleben zu
genießen. Als dreifache Mutter macht man das ja ganz nebenbei - ;o). Das
Psychologiestudium erweist sich als genau das, was ich wohl immer machen wollte
und somit bin ich rundum zu frieden.
Nebenbei habe ich den Vorsitz des gemeinnützigen Vereins HeBa
Hilfe e.V. zur Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen, den meine Mutter vor
vielen Jahren ins Leben gerufen hat, übernommen und habe hier erneut eine
ehrenamtliche Arbeit gefunden, die mir neue Herausforderungen, neben Familie und
Studium bietet. Es ist eine großartige Tätigkeit und ich kann an dieser Stelle
nur dazu aufrufen, uns mit Geldspenden oder ehrenamtlicher Hilfe tatkräftig zur Seite zu
stehen. Für weitere Informationen, stehe ich jedem gerne zur Verfügung.
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